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Thailands Creator-Verband schlägt neue Berufsstandards vor

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Thailands Creator-Verband schlägt neue Berufsstandards vor

Der Creator-Verband arbeitet mit dem Arbeitsministerium zusammen, um den Status der 9 Millionen Content-Creator in Thailand durch ein neues Kredit-Scoring-System zu formalisieren.

Laut einem Bericht von Prachachat Business befindet sich der Creator-Verband derzeit in Gesprächen mit dem thailändischen Arbeitsministerium, um die schätzungsweise 9 Millionen Content-Creator des Landes in ein formelles professionelles System zu integrieren. Diese Initiative zielt darauf ab, langjährige Herausforderungen für Creator anzugehen, wie etwa Schwierigkeiten bei der Aufnahme von Bankkrediten und das Fehlen einer angemessenen sozialen Absicherung.

Im Mittelpunkt dieses Vorschlags steht die Entwicklung eines „Creator Score“-Modells. Inspiriert von ähnlichen Finanzkreditsystemen in den USA soll dieser Mechanismus den Creatoren überprüfbare Finanzunterlagen liefern und so ihr Einkommen und ihren beruflichen Status legitimieren. Über die finanzielle Inklusion hinaus drängt der Verband auf die Festlegung standardisierter beruflicher Kriterien, um legitime Creator von solchen zu unterscheiden, die in illegale oder „graue“ Aktivitäten verwickelt sind.

Für Einwohner und Expats, die im digitalen Bereich arbeiten, könnte diese Entwicklung langfristig zu klareren Wegen für Finanzdienstleistungen und berufliche Anerkennung in Thailand führen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie das Arbeitsministerium diese Standards umsetzen wird, welche spezifischen Kriterien den „Creator Score“ definieren werden und ob dies zu neuen regulatorischen Anforderungen für Online-Akteure führen wird. Derzeit befindet sich der Vorschlag in der Diskussionsphase, und es wurden noch keine offiziellen politischen Änderungen verabschiedet.