Politik
Thailändisches Kabinett genehmigt Mautgebühren für die Fünfte Freundschaftsbrücke
Die thailändische Regierung hat die vorgeschlagene Mautstruktur für die kommende Fünfte thailändisch-laotische Freundschaftsbrücke zwischen Bueng Kan und Bolikhamxai genehmigt.
Am 18. August 2026 hat das thailändische Kabinett offiziell den Entwurf der Ministerialverordnung über die Mautgebühren für die Fünfte thailändisch-laotische Freundschaftsbrücke genehmigt, die die Provinz Bueng Kan in Thailand mit der Provinz Bolikhamxai in Laos verbindet. Laut der stellvertretenden Regierungssprecherin Ploytalay Laksameesangchan wurde der vom Verkehrsministerium eingereichte Vorschlag zur Prüfung an den Staatsrat weitergeleitet.
Die genehmigte Mautstruktur ist nach Fahrzeuggröße gestaffelt. Für Personenkraftwagen mit bis zu sieben Sitzen wird eine Gebühr von 50 Baht erhoben. Kleine Busse mit sieben bis 12 Passagieren zahlen 100 Baht, während für mittelgroße Busse mit 12 bis 24 Sitzen 150 Baht festgesetzt wurden. Höhere Sätze gelten für größere Fahrzeuge, wobei die maximale Maut 500 Baht erreicht.
Für Einwohner und Reisende stellt diese Entwicklung einen bedeutenden Schritt in Richtung der Betriebsphase des neuen Grenzübergangs dar, der den regionalen Handel und Tourismus zwischen den beiden Nationen erleichtern soll. Obwohl das Kabinett die Grundsätze der Gebührenstruktur genehmigt hat, hängen das endgültige Datum der Umsetzung und die spezifischen Vorschriften für größere Nutzfahrzeuge noch vom Abschluss der rechtlichen Prüfung durch den Staatsrat ab. Reisende sollten die offiziellen Ankündigungen verfolgen, um das genaue Datum der Verkehrsfreigabe der Brücke zu erfahren.