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Thailands Landwirtschaftsministerium fördert mikrobielle Zersetzung, um das Verbrennen von Ernteabfällen einzudämmen

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Thailands Landwirtschaftsministerium fördert mikrobielle Zersetzung, um das Verbrennen von Ernteabfällen einzudämmen

Das thailändische Landwirtschaftsministerium ermutigt Landwirte, mikrobielle Wirkstoffe zur Zersetzung von Reisstoppeln und Stroh anstelle von Verbrennung zu verwenden, um die PM2,5-Belastung zu senken.

Das thailändische Landwirtschaftsministerium hat eine Initiative gestartet, um die traditionelle Praxis des Verbrennens von Reisstoppeln und Stroh nach der Ernte zu unterbinden. Laut Khaosod Online fördert das Ministerium den Einsatz mikrobieller Wirkstoffe, um die Zersetzung landwirtschaftlicher Abfälle zu beschleunigen – ein Prozess, der etwa fünf bis sieben Tage dauert.

Supranee Manmai, eine leitende Agrarwissenschaftlerin des Landwirtschaftsministeriums, erklärte, dass diese Methode eine nachhaltige Alternative zum Verbrennen darstellt, welches maßgeblich zur saisonalen Dunstbildung und zur PM2,5-Feinstaubbelastung beiträgt. Neben der Verbesserung der Luftqualität zielt die Anwendung dieser Mikroben darauf ab, die Bodengesundheit durch die Erhöhung der organischen Substanz wiederherzustellen, die Wasserspeicherung zu verbessern und langfristig die Produktionskosten für Landwirte zu senken. Die empfohlene Aufwandmenge beträgt 1 bis 1,5 Kilogramm des mikrobiellen Wirkstoffs pro Rai, was bei hoher Strohdichte mit Kompost oder Harnstoff ergänzt werden kann.

Für Einwohner und Reisende ist diese Änderung der landwirtschaftlichen Praxis von Bedeutung, da sie einen staatlich geführten Versuch darstellt, die jährlichen Probleme mit der Luftqualität zu mildern, die häufig verschiedene Regionen Thailands betreffen. Obwohl die Initiative einen klaren Weg zur Reduzierung der rauchbedingten Umweltbelastung bietet, bleibt abzuwarten, inwieweit die Landwirte diese mikrobiellen Lösungen landesweit annehmen werden.