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Giftgasleck auf Abwrackwerft in Bangladesch fordert acht Todesopfer
Ein Giftgasleck in einer Schiffsabwrackwerft in Chittagong, Bangladesch, hat zu mindestens acht Todesfällen und fünf vermissten Arbeitern geführt.
Laut einem Bericht von Khaosod Online unter Berufung auf die Straits Times ereignete sich am 14. August 2026 ein tödlicher Vorfall auf der Ferdous Steel Shipbreaking Yard in Chittagong, Bangladesch. Ein Giftgasleck an einem Schiff, das gerade abgewrackt wurde, führte zum Tod von mindestens acht Arbeitern; fünf weitere werden derzeit vermisst. Zeugen berichteten, sie hätten Schreie aus dem Inneren der Werft gehört, bevor Arbeiter vom Gelände flohen, um die Verletzten in örtliche Krankenhäuser zu bringen.
Die Behörden haben eine Untersuchung zur Ursache des Lecks eingeleitet. Obwohl die Anlage als umweltfreundlicher Betrieb registriert war, der die Sicherheitsvorschriften einhält, deuteten Feuerwehrleute darauf hin, dass Sicherheitsvorkehrungen vernachlässigt worden sein könnten. Das Schiff – ein Flüssigerdgas-Tanker (LNG) – hätte vor Beginn der Abwrackarbeiten von allen Gasen befreit werden müssen. Die Polizei koordiniert derzeit die Suchmaßnahmen nach den Vermissten.
Für Reisende oder Bewohner der Region unterstreicht dieser Vorfall die anhaltenden industriellen Risiken, die mit schweren Abwrackarbeiten in Küstengebieten verbunden sind. Obwohl es sich bei dem Standort nicht um ein öffentliches Touristenziel handelt, verdeutlicht das Ereignis die Bedenken hinsichtlich der industriellen Sicherheitsstandards im Hafengebiet von Chittagong. Es bleibt abzuwarten, ob gegen die Anlage behördliche Sanktionen verhängt werden oder ob die Untersuchung systemische Mängel bei der Gasentleerung von LNG-Schiffen aufdeckt.