Zum Inhalt springen
SawaLife BETA

Wirtschaft

Chinesische Investorin wegen Belästigung am Set einer Serie beschuldigt

Eine Quelle
Chinesische Investorin wegen Belästigung am Set einer Serie beschuldigt

Eine wohlhabende chinesische Investorin sieht sich mit Vorwürfen beruflichen Fehlverhaltens konfrontiert, nachdem sie angeblich übermäßige romantische Szenen in eine von ihr finanzierte 50-teilige Serie erzwungen hat.

Laut einem Bericht von Khaosod Online hat ein 23-jähriger Schauspieler namens Zhong Yufei eine wohlhabende chinesische Investorin öffentlich der Belästigung während der Produktion einer 50-teiligen Kurzserie beschuldigt. Die Investorin, die als einzige Geldgeberin des Projekts fungierte, soll verlangt haben, die Hauptrolle zu spielen, und behielt die endgültige Entscheidungsgewalt über das Drehbuch.

Zhong berichtete, dass die Investorin darauf bestand, über 60 Kussszenen einzubauen, wobei sie Bedenken des Regisseurs und des Produktionsteams hinsichtlich des Erzählflusses ignorierte. Der Schauspieler beschrieb eine unangenehme Erfahrung während der ersten romantischen Szene und behauptete, die Investorin habe ihn aggressiv geküsst und körperlich festgehalten, als er versuchte, sich zu entziehen. Die Investorin soll professionelle Einwände mit dem Hinweis auf ihre angeblich überlegene Kenntnis des Kurzserien-Genres abgetan haben.

Für Einwohner und Reisende, die sich für die regionale Unterhaltungsindustrie interessieren, unterstreicht dieser Vorfall die Komplexität und die potenziellen ethischen Herausforderungen auf dem schnell wachsenden Markt für Kurzformate. Obwohl die Geschichte in den chinesischen sozialen Medien große Aufmerksamkeit erregt hat, bleibt zu bestätigen, ob formelle Beschwerden gegen die Investorin eingereicht wurden oder ob die Produktion offiziell untersucht wird. Derzeit dient der Vorfall als warnendes Beispiel für Machtdynamiken in der unabhängigen Medienproduktion.