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Wirtschaft

Thailands stellvertretende Premierministerin dementiert Verknüpfung von Militärbeziehungen und Handelsverhandlungen mit den USA

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Thailands stellvertretende Premierministerin dementiert Verknüpfung von Militärbeziehungen und Handelsverhandlungen mit den USA

Die stellvertretende Premierministerin Supajee Suthumpun hat Berichte zurückgewiesen, wonach Thailand militärische Zusammenarbeit als Verhandlungsmasse in Handelsgesprächen mit den USA einsetzt.

Die stellvertretende Premierministerin und Handelsministerin Supajee Suthumpun hat offiziell Berichte internationaler Medien dementiert, wonach Thailand militärische Bedingungen in Handelsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten als Druckmittel einsetzt. Laut Khaosod Online stellte Supajee klar, dass die militärische Zusammenarbeit ein eigenständiger, etablierter Rahmen bleibt und nicht als Instrument für Handelsverhandlungen genutzt wird.

Stattdessen konzentriert sich die thailändische Regierung darauf, Handelsinteressen auszugleichen, indem sie die bedeutende Rolle der Investitionen des thailändischen Privatsektors in den USA hervorhebt, die sich derzeit auf fast 20 Milliarden US-Dollar belaufen und zahlreiche Arbeitsplätze sichern. Weitere Investitionen in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar seien in Vorbereitung. Darüber hinaus hat das Handelsministerium gegenüber US-Beamten betont, dass etwa 30 % des thailändischen Handelsüberschusses von amerikanischen Unternehmen generiert werden, die Produktionsstätten in Thailand betreiben.

Für Einwohner und Geschäftsreisende sind diese Entwicklungen von Bedeutung, da sie auf ein Streben nach stabilen Handelsbeziehungen hindeuten. Derzeit sind etwa 72 % der thailändischen Warenexporte in die USA im Rahmen der Maßnahmen nach Section 301 und Section 232 von Zöllen befreit, insbesondere im Agrar- und Elektroniksektor. Supajee wird Ende August in die USA reisen, um technische Gespräche zur Klärung des Status der verbleibenden 28 % der zollpflichtigen Waren zu führen. Das endgültige Ergebnis dieser Verhandlungen bleibt nach dem anstehenden Besuch abzuwarten.