Gesundheit
Thailands Gesundheitsministerium meldet steigenden Trend bei Mobbing
Das thailändische Gesundheitsministerium hat vor der zunehmenden Schwere von Mobbing gewarnt und Schulen als häufigsten Ort für solche Vorfälle identifiziert.
Am 11. August 2026 berichtete das thailändische Gesundheitsministerium über das Queen Sirikit National Institute of Child Health, dass Mobbing-Verhalten im Land schwerwiegender und vielfältiger wird. Dem Bericht zufolge zählt Thailand weltweit zu den Ländern mit den höchsten Mobbing-Raten, wobei Schulen als Hauptort für diese Vorfälle identifiziert wurden.
Dr. Thanin Vejchapinan, stellvertretender Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, definierte Mobbing als vorsätzliches Verhalten, das darauf abzielt, anderen Scham, Schmerz oder Leid zuzufügen. Er stellte fest, dass Täter oft aus einem Wunsch nach Kontrolle, dem Bedürfnis nach sozialer Anerkennung oder aufgrund eigener früherer Erfahrungen als Opfer handeln. Das Ministerium unterteilte Mobbing in vier Haupttypen: körperlich, verbal und sozial, und wies darauf hin, dass diese Handlungen die körperliche und geistige Entwicklung von Kindern erheblich beeinträchtigen.
Für Einwohner und Familien in Thailand unterstreicht dieser Bericht eine wachsende Sorge bezüglich des schulischen Umfelds. Das Ministerium rät Eltern, eine offene Kommunikation mit ihren Kindern zu pflegen, um ihnen zu helfen, mit risikoreichen Situationen umzugehen oder diese zu vermeiden. Obwohl das Ministerium die Verbreitung und die Arten von Mobbing identifiziert hat, müssen spezifische langfristige politische Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Trends an Schulen noch bestätigt werden. Diese Informationen basieren auf Berichten von Khaosod Online Thailand.