Wirtschaft
Thailand verlängert Preisobergrenze für Flüssiggas bis Oktober 2026
Das Energieministerium hat den Preisstopp für 15-kg-Kochgasflaschen für weitere drei Monate bei 423 Baht verlängert, um die Volatilität des Weltmarktes abzufedern.
Laut Khaosod Online Thailand hat das thailändische Energieministerium eine Verlängerung der aktuellen Preisobergrenze für Flüssiggas (LPG) angekündigt. Der Einzelhandelspreis für eine Standard-Kochgasflasche mit 15 Kilogramm bleibt bis zum 31. Oktober 2026 bei 423 Baht festgeschrieben.
Weerapat Kiatfuengfoo, stellvertretender ständiger Sekretär und Sprecher des Energieministeriums, erklärte, dass diese Entscheidung darauf abziele, Haushalte vor den Auswirkungen schwankender globaler Energiepreise zu schützen. Das Ministerium verwies auf die anhaltende Instabilität auf dem Weltmarkt und wies insbesondere auf Bedenken hinsichtlich möglicher Störungen in der Straße von Hormus aufgrund widersprüchlicher Berichte aus den USA und dem Iran hin. Um diese Preisobergrenze aufrechtzuerhalten, hat das Ministerium den Zuschuss aus dem Kraftstofffonds von 7,2209 Baht pro Kilogramm auf 9,8642 Baht pro Kilogramm erhöht.
Für Einwohner und Langzeitbesucher bietet diese Maßnahme trotz der Unsicherheit auf dem internationalen Markt eine vorübergehende Stabilität bei den Haushaltskosten. Die Regierung beobachtet weiterhin die globalen Öl- und Gastrends, um die inländischen Kraftstoffpreise zu steuern. Obwohl der Preis bis Ende Oktober gesichert ist, hängt die langfristige Nachhaltigkeit dieser Subventionen von den zukünftigen Bedingungen auf dem Weltmarkt und der laufenden Verwaltung des Kraftstofffonds ab. Reisende und Einwohner sollten sich bewusst sein, dass die Energiekosten nach Ablauf dieses Verlängerungszeitraums weiteren Anpassungen unterliegen könnten.