Politik
Bildungsminister dementiert Datenleck bei Berufsschülern
Minister Prasert Chantararuangthong hat Berichte über ein massives Datenleck bei 2,5 Millionen Schülern zurückgewiesen und auf robuste Sicherheitsmaßnahmen verwiesen.
Am 5. August 2026 äußerte sich der thailändische Bildungsminister Prasert Chantararuangthong zu öffentlichen Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Datenbank der Kommission für Berufsbildung (OVEC). Diese Reaktion erfolgte auf Behauptungen von Softwareexperten, dass das System, das persönliche Informationen von etwa 2,5 Millionen Schülern speichert, durch das schwache Passwort '123456' geschützt sei.
Die gemeldeten Daten umfassen sensible Details wie vollständige Namen, nationale Identifikationsnummern, Telefonnummern, Geburtsdaten, Adressen und institutionelle Zugehörigkeiten. Experten hatten darauf hingewiesen, dass diese Schwachstellen Millionen von Schülern potenziell Identitätsdiebstahl oder Datenschutzrisiken aussetzen könnten.
Minister Prasert erklärte, er habe sich unmittelbar nach Erhalt der Berichte mit der OVEC beraten. Er versicherte, dass das System des Ministeriums eine dreistufige Sicherheitsarchitektur verwende, die unbefugten Zugriff oder Datenextraktion extrem erschwere. Laut dem Minister bestätigten interne Untersuchungen, die im Laufe des Vormittags durchgeführt wurden, dass kein Datenleck aufgetreten sei.
Für Einwohner und Schüler in Thailand unterstreicht dieser Vorfall die anhaltenden Bedenken hinsichtlich der digitalen Sicherheit von staatlich verwalteten Datenbanken. Obwohl der Minister Zusicherungen gegeben hat, bleibt die Diskrepanz zwischen den Behauptungen der Experten und den offiziellen Erklärungen von öffentlichem Interesse. Es ist derzeit nicht bestätigt, ob die gemeldete Passwort-Schwachstelle existierte oder ob nach der Offenlegung durch die Experten korrigierende Sicherheitsupdates implementiert wurden.